Womit du als DIY-Blogger Geld verdienen kannst

Womit du als DIY-Blogger Geld verdienen kannst

Werbung, Verlinkungen

In der Regel sprechen wir ja nicht so gerne über Geld. Was sehr schade ist, denn es ist ein sehr wichtiges Thema – gerade in der Selbständigkeit. Leider bezahlen sich unsere Miete, unser Essen und unsere sonstigen Lebenshaltungskosten nicht von alleine…traurig aber wahr.

Wenn du wie ich Bloggerin bist, dann hast du sicherlich bemerkt, dass man vom alleinigen Schreiben schöner Artikel oder toller DIY-Anleitungen kein Geld verdienen kann. Es macht halt Spaß und man macht ja auch einer Menge Menschen Freude, wenn wir unsere kreativen Ideen präsentieren. Aber wir hauen unseren Content kostenlos raus und somit ist es eigentlich nur ein hübsches Hobby. 

Wäre es da nicht schlauer, mit unseren kreativen Ideen Geld zu verdienen? Nur wie?

Ich möchte dir heute ein paar Ideen vorstellen, mit denen ich meinen Content monetarisiere.

Affiliate Links

Kennst du sicher, vielleicht machst du es sogar auch schon so auf deinem Blog. Ich versehe die für meine DIY-Ideen verwendeten Materialien mit affiliate Links. D.h. wenn jemand auf den Link klickt, wird er z.B. zu Amazon weitergeleitet und kann dort das entsprechende Material bestellen. Tut er dies, bekomme ich einen kleine Provision und der Kunde bezahlt keinen Cent extra dafür. Also eine Win-Win-Situation.

Die einzige Arbeit die du damit hast, ist den entsprechenden affiliate Link rauszusuchen und einzubauen. Reich wird man damit natürlich nicht, aber es ist ein nettes monatliches Zubrot, was kaum Arbeit macht. Bei mir kommen so ca. 120-150 EUR monatlich aufs Bankkonto. 

Ich mache dies zurzeit ausschließlich über Amazon, weil dies für mich am unkompliziertesten ist. 
Wenn dich das Thema näher interessiert, dann kommst du hier zum Amazon Partnerprogramm.

Fotos über Bilddatenbank verkaufen

Ich nutze meine Fotos, die ich ohnehin für meinen Blog mache und stelle sie in einer Bilddatenbank ein. Hier kommen auch schnell mal mehrere hundert Euro pro Monats zusammen, je nachdem wie viele Fotos du in die Datenbank eingespeist hast. Ich habe meine Fotos zum Beispiel bei FloraPress in die Datenbank gepackt. Ich habe damals das Team von FloraPress angeschrieben und ein paar Probefotos hingeschickt. Das ganze wurde dann geprüft und kurze Zeit später wurde mir ein Fotografen-Vertrag zugeschickt.
Falls du hochwertige Fotos für deinen Blog hast, kann dies für dich eine zusätzliche Einnahmequelle sein.
Hier geht es zur FloraPress-Bildagentur.

Kreativ-Bücher schreiben

Ich gebe zu, früher konnte man richtig gut mit Büchern verdienen. Dies hat in den letzten Jahren leider etwas abgenommen, was wahrscheinlich daran liegt, dass man so vieles kostenlos im Netz (Blogs, Pinterest, Instagram, YouTube, …) finden kann. Aber nichtsdestotrotz ist es immer noch eine gute Einnahmequelle und eine Möglichkeit, sichtbarer im kreativen Universum zu werden.

Wenn man mit einem Buchverlag zusammenarbeitet, braucht man allerdings etwas Verhandlungsgeschick und Glück, ein nachgefragtes Thema zu erwischen. Auch gibt es bei den verschiedenen Buchverlagen teilweise große Unterschiede in der Höhe des Autorenhonorars. Hier spielt oft auch die Reichweite auf Blog und den eigenen Social Media Plattformen eine Rolle, bei der Verhandlung des Honorars.

Inzwischen gibt es aber auch die Möglichkeit, sein Buch zum Beispiel als E-Book selbst zu vermarkten und auf Amazon & Co. anzubieten oder über die eigene Webseite zu verkaufen.

Schnittmuster, Anleitungen & Co. verkaufen

Gerade im Bereich Nähen bietet es sich an, seine Schnittmuster und Vorlagen als Download-Produkt anzubieten. Oder einzelne Anleitungen, mit Video und/oder Schritt für Schritt-Fotos als Tutorial zu verkaufen. Dies kann zum Beispiel über einen eigenen Shop auf deinem Blog/Webseite geschehen.

Onlinekurse und Videoanleitungen

Eine tolle Einnahmequelle sind auch Onlinekurse. Hier investierst du einmal Zeit in die Erstellung und dann dann kannst du die Kurse immer wieder verkaufen. Wenn du die Kurse nicht über deine eigene Webseite oder über zum Beispiel Onlinekursplattformen wie Elopage verkaufen möchtest, kannst du deine Videos auch zum Beispiel bei Makerist oder Udemy anbieten. Die kümmern sich dann um Marketing und Bezahlung.

Werde Video Content Creator

In diesem Onlinekurs lernst du, wie du professionelle DIY-Videotutorial drehst und so deine Reichweite und Sichtbarkeit erhöhst.

Eigener YouTube-Kanal

Vielleicht hast du Lust deine kreativen Ideen in Videoform deiner Community anzubieten. Auch hier gilt: alleine durch die Werbeeinblendungen in deinen Videos wirst du nicht das große Geld machen. Es sei denn, deine Videos werden millionenfach geklickt. Aber du erhöhst auch hier deine Reichweite und Sichtbarkeit und hast die Möglichkeit, Kooperationen mit Firmen einzugehen, die dann dein Video entsprechend bezahlen.
Und hier kommen wir auch schon zum nächsten Thema…

Kooperationen mit Firmen

Ob auf deinem Blog oder YouTube-Kanal: es lohnt sich, Kooperationen mit Firmen einzugehen. Natürlich sollten es nur Produkte oder Firmen sein, mit denen du dich 100%ig identifizieren und hinter deren Philosophie du stehen kannst. Sonst geht der Schuss nach hinten los, wenn du es nur des lieben Geldes willen tust.

Und mit Kooperation meine ich nicht, dass du einen Blogartikel oder ein Video machst und dafür lediglich das Produkt kostenlos bekommst. Ich rede hier von bezahlten Kooperationen, etwas anderes solltest du auf keinen Fall eingehen! Was viele nämlich nicht bedenken, auch die Produkte müssen versteuert werden.

Workshops & Messen

Apropos Kooperationen mit Firmen: wie wäre es, wenn du einen Kreativ-Workshop für ein Unternehmen durchführst? Oder auf Messen am Stand Vorführungen machst? Wenn dir sowas liegt, könntest du deine Dienste hier anbieten.

Dies waren jetzt mal ein paar Ideen, wie du mit deinem kreativen Content Geld verdienen kannst. Hast du weitere Ideen, dann erzähle mir gerne davon in den Kommentaren.

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